Original Studie aus Holland sowie
jene der ETH, kritische Stellungnahme dazu, Medienmitteilung der Ärzte und
Ärztinnen für Umweltschutz sowie eine Stellungnahme „Manipulierte Studie?“ am
Schluss dieses Textes, zum Anklicken.
Die Meldungen
über die „Entwarnung zur Schädlichkeit von UMTS-Strahlung“
nach der veröffentlichten ETH-Studie vom 6. Juni 2006 sind sehr gefährlich.
Die ETH-Studie beinhaltete
pro Proband 4 Sitzungen à 45 Minuten mit jeweils einer Woche Abstand. Diese
mussten dann Fragebogen ausfüllen und Reaktionstests bestehen.
Der wirkliche Versuch
findet aber täglich statt, da werden die Menschen 24 Stunden lang, Tag und
Nacht, monate-, ja jahrelang im Umkreis von Sendern bestrahlt.
Eine „Entwarnungs-Meldung“
ist deshalb gefährlich, weil Menschen die sich nicht näher mit dieser Thematik
befassen, nun der Meinung sind, dass „alles“ unschädlich sei. Es wurde jedoch in
der Studie lediglich die kurzfristige Störung des Wohlbefindens durch UMTS-Mobilfunkstrahlung getestet. Herr Peter Achermann,
Leiter dieser Studie, betont selber: „Wir können keine Rückschlüsse auf andere
kurzfristige Effekte oder einen Zusammenhang zwischen einer langfristigen,
chronischen Bestrahlung durch UMTS-Basisstationen und
einem allfälligen Gesundheitsrisiko ziehen“.
Die Bevölkerung sollte in
den Medien klar erfahren, dass dies keine Studie war die z.B. die
Beeinträchtigung der Zellkommunikation, der DNS-Erbfaktoren oder des
Immunsystems erforschte sowie auch keine Blutanalysen gemacht wurden. Die
Studie befasst sich auch nicht mit der Beeinflussung der schon seit Jahren
wirkenden GSM-Strahlung.
Zudem wissen viele
Menschen nicht, dass die schnurlosen DECT-Telefone,
die fast jeder zu Hause hat, wie ein Mobilfunksender in der eigenen Stube
wirken. Diese senden 24 Stunden lang, auch wenn nicht telefoniert wird. Die
Wiener Ärztekammer, das britische Gesundheitsministerium, die dänischen
Gesundheitsbehörden sowie auch das Schweizer Bundesamt für Gesundheit raten zu
höchster Vorsicht bei übermässigem und
unkontrolliertem Handy-Gebrauch. Zahlreiche, unabhängig finanzierte
wissenschaftliche weltweite Studien ergaben in den letzten Jahren
besorgniserregende Resultate.
Und nun kommt die Schweiz
mit einer Kurzzeit-Studie und überall liest man: „Entwarnung“.
Was bezweckt diese Studie eigentlich? Könnte es nun als grünes Licht
interpretiert werden für die Aufhebung der Bewilligungs-Blockaden, die viele
Gemeinden erlassen hatten, bis die Resultate der Replikation
der vor 3 Jahren in den Niederlanden publizierten, so genannten TNO-Studie
erfolgt sei? Kann nun also weiter aufgerüstet werden, mit dem Segen des Staates?
à à à Nun, zum Anklicken
diverses zu dieser Studie:
Original TNO-Studie aus Holland vom
September 2003
Original TNO-Replikation-Studie vom 6. Juni 2006
Gemeinsame
kritische Stellungnahme von Organisationen und Fachkräften zur Schweizer UMTS-Studie vom Juni 2006
Medienmitteilung
der Ärzte und Ärztinnen für Umweltschutz zur Bewertung der Resultate der
Schweizer UMTS-Studie
Stellungnahme
von W. Kuhn zu dieser TNO-Replikations-Studie:
"Manipulierte Studie für manipulierte öffentliche Meinung"